IG Windkraft Göttingen-Albeck

SO NICHT! ZU VIEL! ZU HOCH! ZU NAH!

Geplant sind 9 Windkraftanlagen mit je 262 m Höhe – nur ca. 700–900 m vom Ortsrand von Göttingen und Albeck entfernt.

Informiert bleiben Unsere Kritikpunkte

Aktuell

Zu viel! Zu hoch! Zu nah! – Wir bleiben dran!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
unsere Interessengemeinschaft ist weiter aktiv für unsere Lebensqualität. Wir wollen wieder vermehrt Aufmerksamkeit erzeugen durch regelmäßige Anzeigen in der Heimatrundschau, Newsletter, situative Demonstrationen etc.

Das ist der aktuelle Stand

Die kaum vorstellbare Dimension der geplanten Windenergieanlagen wird immer deutlicher. Im regionalen Zusammenhang geht es inzwischen um 9 Windenergieanlagen im Gebiet Göttingen-Thalfingen, 3 Anlagen in Jungingen, 3 Windenergieanlagen in Witthau und 23 Anlagen in Langenau-Bernstadt. Das ergibt in unserer näheren Umgebung möglicherweise bis zu 38 Anlagen! Diese Gesamtbelastung muss zusammen betrachtet werden. Erschwerend kommt hinzu, dass für die Bearbeitung der Genehmigungsanträge drei Behörden in zwei Bundesländern zuständig sind ohne sich von Amts wegen abzustimmen.

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Die Projektierer der Windenergieanlagen des Gebietes Göttingen-Thalfingen mussten neue Gutachten zu Schall und Schatten erstellen lassen, da die bereits geplanten Windenergieanlagen auf Junginger Gemarkung als Vorbelastung berücksichtigt und in die Bewertung einbezogen werden müssen.

Auch der Langenauer Gemeinderat wird nochmals gehört. Damit besteht erneut eine Möglichkeit, Einfluss zu nehmen!

Der Gemeinderat von Elchingen hat aufgrund der enormen Schalleinwirkung auf die Ortschaften Elchingen und Thalfingen und die optische Auswirkung auf das Kloster Oberelchingen das Projekt auf seiner Gemarkung bereits abgelehnt. Die Gemeinde prüft einen anwaltlichen Widerspruch gegen die Regionalplanung.

Warum stehen so viele Windräder still?

Wer in Deutschland unterwegs ist, wird sich wundern, warum so viele Windräder stillstehen, obwohl genug Wind weht. Manchmal stehen alle Windräder in einem Windpark, manchmal nur ein Teil davon.

Dass Windräder nicht betrieben werden, wenn sie gewartet oder repariert werden müssen, ist klar.

Auch wenn PV-Anlagen genug Strom produzieren, wird dies so sein müssen.

Ein weiterer Grund ist allerdings schon fast perfide:
Es gibt Anlagen aus einer Zeit, zu der noch eine relativ hohe Einspeisevergütung garantiert wurde, jedoch mit der Option für den Netzbetreiber, abzuschalten, wenn genug bzw. zu viel Strom im Netz ist.

Im Gegenzug bekommt der Betreiber dieser Windkraftanlage eine Entschädigung vom Steuerzahler.

Die Folge:
Netzbetreiber nehmen bevorzugt Strom von jüngeren Windkraftanlagen, die weniger für den Strom bekommen. Auf Kosten der Steuerzahler bleiben bereits produzierte, finanzierte und gebaute stehen.

Es werden immer mehr neue Anlagen gebaut, anstatt einen Weg zu suchen, bestehende Anlagen durchgehend zu betreiben und den Strom von dort zu geringeren Preisen abzunehmen bzw. die „Standgebühr“ entsprechend zu kürzen.

Schwerlastverkehr durch Albeck?

Die Albecker Steige ist für LKWs über 12 Tonnen grundsätzlich gesperrt.

Da es wohl keine Genehmigung gibt, die für den Bau der geplanten Windkraftanlagen Göttingen-Thalfingen erforderlichen Transporte über die A8 Ausfahrt Oberelchingen zu leiten, wird ein Großteil der Schwertransporte durch Albeck und womöglich auch durch Göttingen erfolgen müssen. Es geht nicht nur jeweils 9-fach um unglaublich große Rotorblätter, Maschinenhäuser und Turmteile, sondern auch um das gesamte Material für die Herstellung der Wege, Aufstellflächen, Fundamente etc.

Wir sind auf die Begeisterung der Bewohner von Albeck und Göttingen gespannt, wenn über einen Zeitraum von 1,5 bis 2,5 Jahren

durch ihre Ortschaften rollen.

Übrigens: Schwertransporte sind nur nachts zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr zulässig!

Unser Anliegen bleibt: Zu viel! Zu hoch! Zu nah!

38 Anlagen zwischen Bernstadt, Langenau, Göttingen und Jungingen überfrachten den nördlichen Alb-Donau-Kreis. Die Bevölkerung wird zu stark belastet. Dies zeigen die Gutachten zu Lärm und Schatten deutlich!

Wir bleiben deshalb aktiv, schreiben Stellungnahmen und Briefe, sammeln Informationen und bitten weiterhin Behörden und politische Entscheidungsträger um Gehör.

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Größenvergleich: Ulmer Münster 161 m, Windrad Seligweiler 120 m, geplantes Windrad Göttingen-Albeck 250 m – nur 800 m Mindestabstand zu den Wohnhäusern

Wer sind wir?

Wir sind ein Zusammenschluss von besorgten Bürgerinnen und Bürgern, die größte Bedenken gegenüber dem überdimensionierten „Bürgerwindpark Göttingen-Thalfingen" haben. Dieser ist geplant mit 9 Windkraftanlagen, die sich in einem Gebiet von Seligweiler bis östlich des Göttinger Sportplatzes erstrecken. Die Windkraftanlagen sind vom Göttinger und Albecker Ortsrand nur zwischen ca. 700-900 m entfernt. Bei einer Höhe eines Windrads von 262 Metern (Ulmer Münster 161m) ist die Entfernung zu den Ortschaften und zu den Aussiedlerhöfen viel zu gering, die Auswirkungen immens! Durch eine viel zu großzügige Ausweisung des Flächenvorranggebietes sind zusätzliche Bauvorhaben von Windkraftparks bei Witthau, im Birkenbühl und im Bereich Lichtenberg möglich und zum Teil bereits in der Planung. Was eine völlige Einkreisung der Ortschaften und Höfe bedeuten würde.

Unsere Lebensqualität und unsere Landschaft sind dadurch massiv bedroht!

Unsere Kritikpunkte

Hier finden Sie eine ausführliche Darstellung unserer Bedenken zum geplanten Windpark:

So nicht, weil... 1,8 % seiner Flächen muss der Regionalverband Donau-Iller als Windvorrangflächen ausweisen. Dies verlangt das Wind-an-Land-Gesetz. Im Vorfeld der Beratungen wurde immer argumentiert, dass der Landkreis Biberach aufgrund der Bereitstellung von Flugkorridoren für die Bundeswehr kaum Windvorrangflächen ausweisen kann und andere Landkreise dies kompensieren müssen. Nun konnten dort trotzdem 1,8 % der Flächen ausgewiesen werden. Im Alb-Donau-Kreis sind bislang 3,8 % der Flächen als Windvorrangflächen vorgesehen. Wobei der nördliche Alb-Donau-Kreis die Hauptlast trägt. Dies ist unzumutbar! In Langenau wäre derzeit auf über 6 % der Gesamtfläche Windkraft möglich. Allein um Albeck und Göttingen können 23 Windenergieanlagen mit 262 m Höhe entstehen, wovon 10 Anlagen schon im Genehmigungsverfahren sind. Dies überfordert die Landschaft und die Menschen, die hier leben. Deshalb müssen Flächen gestrichen oder reduziert werden! - Jörg Thierer
So nicht, weil... Entscheidungsträger versäumen rechtzeitig die betroffene Bevölkerung aktiv zu informieren und einzubinden! – Walter Hauff
So nicht, weil... Profitdenken einiger geht hier eindeutig vor Umwelt, Mensch und Tier und das ganze unter dem Deckmantel der vermeintlich ach so grünen Stromerzeugung! – Wolfgang Goller
So nicht, weil... Bürgernahe Kommunalpolitik ist das nicht - keine frühzeitige, neutrale, verständliche Informationsveranstaltung und keine Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger bei einem Thema, das all unser Leben betrifft!! – Windparks vor der Haustüre – Sonja Goller
So nicht, weil... das Landschaftsbild und die Lebensqualität in Albeck, Göttingen und Hörvelsingen stark verändert werden. – Tobias Jäger
So nicht, weil... Die wirtschaftlichen Interessen Einzelner werden durch den Windpark über die Lebensqualität der Einwohner von mehreren Ortschaften gestellt! – Walter Hauff
So nicht, weil... Die Auswirkungen des Infraschalls der Windräder sind noch nicht ausreichend erforscht! Was ist mit unserer Gesundheit und der unserer Tiere? – Tina Bosch

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