Kritikpunkte der IG Windkraft Göttingen-Albeck SO NICHT!
Zu viel! Zu hoch! Zu nah! Unsere Natur, unsere Lebensqualität, unsere Naherholung, unsere Kultur- und Landschaftsgüter liegen uns am Herzen!
Zu viel! Zu hoch! Zu nah! Unsere Natur, unsere Lebensqualität, unsere Naherholung, unsere Kultur- und Landschaftsgüter liegen uns am Herzen!
Wir sind nicht generell gegen Windkraft, setzen uns aber für eine verantwortungsvolle und ortsverträgliche Planung ein. Hier sind unsere wichtigsten Bedenken und Kritikpunkte:
Wir plädieren nicht gegen Windkraft generell, fordern aber eine ortsverträgliche Planung unter Berücksichtigung der Bewahrung unseres Lebens- und Arbeitsumfeldes, sowie Bedingungen für eine sinnvolle, ertragreiche und existenzerhaltende Landwirtschaft.
Landwirte, die ihre Grundstücke für Windkraftanlagen zur Verfügung stellen verdienen außerordentlich gut daran und haben berechtigte wirtschaftliche Interessen. Wir verurteilen das nicht.
Wir stören uns an der Bezeichnung „Windpark"! Diese Verharmlosung dessen, was eigentlich dahintersteckt, suggeriert fälschlicherweise ein Konzept der regenerativen Energieerzeugung im Einklang von Mensch, Tier und Natur.
Unser Ziel ist die Sensibilisierung für ein immenses Projekt mit enormer Tragweite! Wir befürchten eine Spaltung bei den Bürgerinnen und Bürgern unserer Dörfer und sind deshalb interessiert am Austausch von Informationen, berechtigten Befürchtungen und offener Diskussion.
Radwege- und Wanderwegenetze rund um unsere Gemeinden, hier auch unsere örtlichen Besonderheiten „Jakobsweg" und „Wichtelweg" (Einweihung Mai 2025) „Biotour", Gartenanlagen im Hasental, Naherholung und KITA-Waldtage-Standort „Alter Sportplatz":
Nicht nur Göttinger und Albecker, sondern auch zahlreiche Langenauer und auswärtige Erholungssuchende nutzen diese Gebiete.
Uns ist klar, dass es zu den gesundheitlichen Bedenken im Zusammenhang mit Windkrafträdern vielfältige Ansichten, teilweise noch mangelnde Erkenntnisse und widersprüchliche wissenschaftliche Untersuchungen gibt!
Wir und unsere Familien wollen gesund bleiben! Wir wollen weiterhin gute Schlafqualität, sowie körperliches und seelisches Wohlbefinden in unseren Wohnorten!
Fakt wird sein: Überdimensionierte Monsteranlagen von Windrädern werden auf viele Jahre unseren Lebens- und Kulturraum prägen und beeinträchtigen.
Macht uns Nichtakzeptanz automatisch zu Kernkraftbefürwortern? Das sind wir nicht!
Die Biotopverbundplanung des Verwaltungsverbandes fördert die Biodiversität und schützt bedrohte Arten! Das muss das Ziel sein!
Rotmilane und Störche haben durch Umweltschutzmaßnahmen endlich wieder eine Chance, sich hier zu beheimaten und ihre Populationen zu steigern! Zum Opfer von Windrädern wollen wir sie deshalb nicht werden lassen!
Bitte nicht noch mehr Mikroplastik im Boden, in Gewässern, in der Luft! Durch Abrieb der Rotorblätter gelangen zusätzliche Partikel dorthin!
Wissen bestätigt durch Präsentation der Fa. SchweizerHonold vom 23.07.25
Windräder sorgen durch Luftverwirbelung zu einer Veränderung im Mikroklima. Kalte Luft wird nach oben geführt, warme Luft nach unten.
Im Zusammenhang mit der globalen Klimaentwicklung eher ungünstig, wenn ohnehin ausreichend Niederschlag zum Mangel wird...
Versiegelung von weiteren Flächen: Das können wir uns nicht leisten! Auch hier haben Renaturierungsmaßnahmen frühere Bausünden bereits korrigiert oder neue verhindert.
Der karstige Untergrund hier und seine hydrologische Bedeutung (Filtration) lässt ahnen, welche negativen Auswirkungen zu erwarten sind.
Teilen Sie unsere Bedenken? Dann unterstützen Sie uns im Kampf für eine verantwortungsvolle Windkraft-Planung.
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